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Berichte und Artikel von 4/98 bis 5/98


Deutscher Alpenverein DAV klettern

01.04.98    02.04.98    03.04.98    08.04.98    11.04.98    16.04.98    20.04.98
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25.05.98

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Die Kletterer werden aufgefordert, durch Anträge auf Einzelbefreiung den Behörden zu zeigen, welcher Bedarf an Kletterfelsen besteht.


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Auf formlosen Antrag bei der Unteren Landschaftsbehörde (Adresse: Oberkreisdirektion Düren, Untere Landschaftsbehörde, Bismarkstr. 16, 52351 Düren) kann eine Befreiung nach § 7 der VO für einen bestimmten Zeitraum und für einen besonderen Anlaß erteilt werden. Besondere Anlässe können zum Beispiel Ausbildungskurse und Jugendveranstaltungen sein. Um das Ziel der Behördenlähmung zu erreichen, ist aber jeder sachlich formulierte Anlaß recht. Wir hoffen, daß die Kletterer die untere Landschaftsbeörde mit Anträgen überhäufen. Dabei ist es ganz wichtig, daß die Anträge in Form und Inhalt individuell verfaßt werden. Denn dann muß die Behörde jeden einzelnen Antrag entsprechend individuell bearbeiten. Vorgefertigte Anträge werden von den Behörden mit vorgefertigten Antwortschreiben abgefertigt und verfehlen somit ihre Wirkung.
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Beispielantrag 1 (7 kB)
Beispielantrag 2 (4 kB)
Beispielantrag 3 (4 kB)
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 01.04.98

Seit heute gilt die Veränderungssperre. D.h. Alle Nutzungen, die bislang im Gebiet rechtmäßig ausgeübt wurden, sind auch weiterhin erlaubt, "sofern sie nicht zu einschneidenden Veränderungen im Naturschutzgebiet führen"
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In den Artikeln, die in den Dürener Zeitungen erschienen sind steht: "Die ausführlichen Begründungen dieses Gutachtens können bei der Bezirksregierung Köln - Höhere Landschaftbehörde - schriftlich angefordert werden".
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Die Adresse lautet:
Regierungspräsidium Köln, Höhere Landschaftsbehörde, Zeughausstraße 10, 50667 Köln.
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Hoffentlich fordern alle Kletterer diese "Begründungen" an.

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Beispielschreiben (3 kB) zum herunterladen
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Man erhält dann einen ausführlichen (ca. 40 Seiten) Auszug aus dem Abschlußgutachten der LÖBF inkl. Karten. Da kann sich dann jeder über die Meinung der LÖBF zur Problematik informieren.
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Ab heute Kletterverbot in den Buntsandsteinfelsen
(Artikel aus der DZ/DN)
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 02.04.98

Dem Petitionsausschuß des Landtags liegen Petitionen vor, die die Sperrung der Kletterfelsen im Rurtal behandeln. Da die Untersuchungen der LÖBF nur die ökolgischen Aspekte behandelt, wurde vom Hotel- und Gaststättenverband in Düren schriftlich darum gebeten, auch die wirtschaftlichen und sportfachlichen Belange der Problematik in die Überprüfung der Petitionen mit einzubeziehen.
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Jeder Kletterer ist nun aufgerufen, selbst Petitionen an den Landtag zu richten. Argumente, die hierbei zählen sind:

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  • die Sperrung der Felsen verstößt gegen die Rechtsprinzipien der Verhältnismäßigkeit und der Abwägung.
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    Die Ziele des Naturschutzes im allgemeinen und des Vogel- und Pflanzenschutzes im besonderen hätten auch durch zeitlich und räumliche Sperrungen, durch technische Vorkehrungen, insbs. Wegebau zur Vermeidung von Erosion, etc. erreicht werden können. Die die Verordnung erlassende Behörde hat sich nicht ausreichend mit Alternativvorschlägen auseinandergesetzt.

  • da die Kletterer an der Ausübung ihrer Natursportart gehindert werden, stellt das Kletterverbot einen Verstoß gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung dar
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    1. In anderen Bundesländern wurden bei gleichartigen Problemen mit dem Natur- und Artenschutz Lösungen erarbeitet, die das Beklettern der dortigen Felsen zu einem großen Prozentsatz ermöglicht. Das Kletterverbot stellt eine eklatante Benachteiligung der Bürger in Nordrhein-Westfalen dar

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    3. Die ganze Verordnung ist darauf angelegt, den Status Quo der bisherigen Nutzung nicht zu verändern. Die Verordnung strebt keinen menschenfreien Raum an. Insbesondere soll die Jagd, die landwirtschaftliche Nutzung und der Erhalt der bestehenden wegebaulichen Einrichtungen weiterhin erlaubt werden. Die Verordnung verbietet aber alle Nutzungsmöglichkeiten der Kletterer und Wanderer. Sie sind die einzigen, denen zugemutet wird, auf ihre bisherige Nutzung des Gebiets zu verzichten.
  • die Verordnung entspricht mit ihren Verboten nicht dem Gebot des mildesten Mittels. Die Verordnung hätte versuchen müssen, den angestrebten Zweck mit den Mitteln zu erreichen, die die Interessen anderer (hier insbesondere das Interesse der Kletterer und Wanderer an der Ausübung ihres Sports in Ausnutzung des Grundrechts auf freie Persönlichkeitsentfaltung) am wenigsten beeinträchtigen.

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Die Adresse lautet:
An den Präsidenten des Landtags, Petitionsbüro, Postfach 101143, 40002 Düsseldorf
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Hönscheid will Vertrag mit Alpenverein
(Artikel aus der DZ)
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Pragmatische Felspolitik auf Erfolgskurs
(Artikel aus der DAV Mitteilungen 02/98)
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 03.04.98

In den letzten Tagen wurde der Kontakt mit dem Wirtschaftsministerium hergestellt. Die Informationen über die durch das LÖBF-Gutachten notwendig gewordene Sperrung der Kletterfelsen, den Rückbau der Wanderwege und die teilweise Verlegung des Rur-Ufer-Radwegs wurden mit Unverständnis aufgenommen.
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Der Tourimus in der Region wurde in den letzten Jahren mit Beträgen in Millionen-Höhe mit Landesmitteln subventioniert. Das was in den letzten Jahren an Gutem für den Tourismus in der Region getan wurde, wird nun mit einem Schlag zunichte gemacht.
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Es wird schwer sein, den mündigen Bürgern in NRW bei den anstehenden Wahlen diese politischen Entscheidungen verständlich zu machen. Zuerst werden Millionen an Steuergeldern in eine Region gesteckt, die dann per Verordnung touristisch "stillgelegt" wird. Und daß in einer Zeit wo in Bonn nur noch von Sparpolitik gesprochen wird!
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Alpenverein: keine Schuld am Zeitdruck
(Artikel aus der DZ/DN)
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Nicht alles sind Scherze
(Artikel aus der DZ/DN)
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Hinweisschild an der Burg Nideggen
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 08.04.98

Die Gastromonie im Rurtal schlägt Alarm. Die Interessengemeinschaft Rurtal sieht schlechte Zeiten auf die Tourismusbranche im Rurtal zukommen.
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Gastgewerbe bangt um Arbeitsplätze
(Artikel aus der DZ/DN)
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Krötenmassaker: Staatsanwalt ermittelt
(Artikel aus der DN)
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 11.04.98

Laut Artikel von Herrn Justus Peters, dem zuständigen Dezerneten der Kreisverwaltung Düren, sind bereits einige Befreiungsanträge eingegangen. Der Dezernet spricht vom "Aushebeln" des Kletterverbots. Dabei hat Herr Krüger-von Marwick (RPK, Dezernat 51) selbst empfohlen, daß die Kletterer solche Anträge stellen sollen. Die Anträge sind die legale Möglichkeit eine Klettererlaubnis zu erlangen (laut § 7 der VO). Warum über legale Anträge so ein Aufhebens gemacht wird, ist nicht verständlich. Vermutlich stört Herrn Peters die damit verbundene Arbeit. Das wiederum freut uns.
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Und außerdem: durch den Artikel ist den Kletterern die Option der Anträge nähergebracht worden. Ich hoffe, daß sich dadurch viele aufgefordert fühlen, auch solche Anträge zu stellen!
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Schreibt also weiter fleißig Anträge und Petitionen!
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Alpinisten wollen das Kletterverbot "aushebeln"
(Artikel aus der DZ)
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Umzug nach Nideggen
(Artikel aus der DZ)
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EU-Umweltschutzrichtlinie
(Artikel aus der DZ)
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 16.04.98

Naturschützer sichern den Fortbestand und Kletterer sowie Kanufahrer stören. Noch dazu weiß das jeder in Düren und Umgebung! (siehe Artikel vom 16.04.98)
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Die Naturschützer sind offensichtlich davon überzeugt, daß es diesen "Himmelweiten Unterschied" tatsächlich gibt. Es ist interessant, zu welcher simplen schwarz/weiß-Mahlerei erwachsene (?) Menschen doch fähig sind.
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Zum Artikel "Wo kommen Vögel her?" kann ergänzt werden, daß an den Rurtalfelsen schon viel länger geklettert wird als seit 40 bis 50 Jahren!
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Am Wochenende vor Ostern bin ich auf unserer Hütte in Blens auf das alte Schild
"Achtung Vogelbrut, Route bis 30.06. gesperrt"
für die Breidesley gestoßen. Dieses Schild kam schon vor 20 Jahren zum Einsatz wo von den selbsternannten Naturschützern noch keine Rede war! Und das schöne daran ist, daß sich alle an das Gebot auf dem Schild gehalten haben, obwohl es weder Regelung noch Verbot gab.
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Der Weg zu den Felsen ist steiniger geworden
(Artikel aus der DZ/JZ)
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Offensichtlich unbegründet
(Artikel aus der DN/KSTA)
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Wirtschaft und Natur
(Artikel aus der DZ)
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 20.04.98

Am 20.04.98 hat die Offenlegung der Veränderungsverordnung über das Naturschutzgebiet "Buntsandsteinfelsen im Rurtal zwischen Kreuzau und Heimbach" begonnen. Bis zum 20.05.98 kann die Verordnung und die zugehörigen Karten in den Dienststunden bei der Unteren Landschaftsbehörde, Bismarkstr. 16, 52351 Düren, eingesehen werden. In dieser Zeit sind Einwände gegen die Verordnung möglich (s.o.).
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ALLE Kletterer sind nun gefordert möglichst viele Einwände gegen die Verordnung schriftlich einzureichen oder persönlich in Düren zu Protokoll zu geben.

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Die Argumente, die hier zählen, sind die selben wie bei der Petition. Der Landesverband NRW des DAV wird noch weitere Argumentationshilfen veröffentlichen!
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Die Adresse lautet:
Oberkreisdirektion Düren, Untere Landschaftsbehörde, Bismarkstraße 16, 52351 Düren.
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Brief des 1. Vorsitzenden des LV NRW an die Sektionen
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In den Kletterhallen in der Kölner Umgebung wurde der Flyer Aufruf an alle Kletterer ausgelegt und verteilt. Jeder der andere Kletterer auf die Möglichkeiten der Einflußnahme aufmerksam machen will, kann den Flyer ausdrucken und weitergeben! Wenn größere Stückzahlen benötigt werden, können die per e-mail angefordert werden.
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zum herunterladen:
Flyer (19 kB)
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Wegen der Vorbereitungen zur Eröffnungsfeier der Kletteranlage Hohenzollernbrücke fehlte die nötige Zeit, in gewohnter Manier über die Eifel zu berichten. Dies wird nun nachgeholt:
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Einklang mit der Natur
(Artikel aus der DZ)
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Naturschutz als Chance im Land der "Schnitzelkultur"?
(Artikel aus der DZ)
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 25.04.98

Zum Eröffnungsfest der Kletteranlage Hohenzollernbrücke haben Erwin Rothgang, Jürgen Kuhns und Heidi Cremer die Notwendigkeit einer ausreichenden Zahl an Kletterfelsen im Rurtal unterstrichen. Nur ein Kompromiß, der von allen getragen wird, der auch die sportfachlichen und wirtschaftlichen Belange berücksichtigt, kann zu einer Lösung führen.
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"Naturschutz ist ganz im Sinne" der Fremdenverkehrsbetriebe
(Artikel aus der KR/DZ/KSTA)
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Einladung zur Informations-Veranstaltung am 28.04.98
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 28.04.98

Auf der Informationsveranstaltung "Wirtschaftsregion Eifel im Einklang mit der Natur" kamen Vertreter der Unteren Landschaftsbehörde, des Arbeitsamtes, der Dürener Kreisbahn, der Bürgermeister von Nideggen, Vertreter des Hotel- und Gaststättenverbandes und der Tourismus- und Wirtschaftsförderung sowie der Alpen- und Eifelverein zu Wort.
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Sachlich wurden die Probleme und Bedürfnisse der vertretenen Interessengruppen dargestellt und später auf der Podiumsdiskussion erörtert. Die Diskussion soll nun intern fortgesetzt werden, um zu greifbaren Ergebnissen zu kommen.
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Die Veranstaltung war mit ca. 250 Teilnehmern gut besucht. Die anwesenden Naturschützer hielten sich zurück.
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Im Folgenden werden einige Aussagen aus den Kurzvorträgen wiedergegeben:
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Die Vertreterin des Arbeitsamtes Düren:
"Die Sozialversicherten im Kreis Düren sind um 10% zurückgeggangen. Die Arbeitslosigkeit beträgt 10% d.h. 11.000 Menschen sind im Kreis Düren ohne Arbeit (Nideggen 304, Heimbach 175). Der Verlust der 10 Gastronomiebetriebe mit Ausbildungsplätzen hätte besonders schlimme Auswirkungen auf dem Ausbildungsstellenmarkt."
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Herr Brauers, der Vertreter der Tourismus- und Wirtschaftsförderung:
"Die Leute kommen wegen der Naturschönheiten, wenn alles verboten wird, braucht niemand mehr hierher zu fahren. Zum Tourismus als Wirtschaftsfaktor gibt es keine Alternative."
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Herr Niessen, der Vertreter der Dürener Kreisbahn (DKB):
"Die DKB hat die Rurtalstrecke bis Heimbach fahrplanmäßig ausgebaut. Die Genehmigung für den Regiosprinter ist erteilt. Jetzt werden uns die Ziele genommen, was zu einem Fahrgastschwund führen muß."
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1. Vorsitzender des LV NRW, Erwin Rothgang:
"Die soziale Ausgrenzung durch die Presse, Nabu und BUND ist nicht hinzunehmen. Dort werden junge Kletterer als Habenichtse dargestellt, die, weil sie weniger Umsatz bringen, keine Relevanz für den Tourismus haben. Der Alpenverein hat in NRW 50.000 und in Deutschland 6.000.000 Mitglieder. Diese stellen sehr wohl einen Wirtschaftsfaktor dar."
"Wenn wegen wenigen Greifvögeln tausende von Kletterern und Wanderern auf ihren Natursport verzichten müssen, stellt die Aussperrung einen Verstoß gegen das Gebot der Abwägung dar. Zudem entspricht der behördlich aufgedrückte Naturschutz mit seinen Verboten nicht dem Gebot des mildesten Mittels. Eine Abwägung der Interessen aller Beteiligten hat nicht stattgefunden."
"Das dem Kletterverbot zugrundeliegende Gutachten zum Greifvogelschutz beruht auf vielen mündlichen Aussagen und entspricht nicht der wissenschaftlichen Vorgehensweise. Zu dieser Aussage kommt auch das Kuratorium Sport und Natur (Vorsitzender Heiner Geisler)."
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Jürgen Kuhns, Sprecher des Arbeitskreises Klettern und Naturschutz Nordeifel:
"Von den an Effels und Hirtzley verbleibenden 178 Routen sind nur ca. die Hälfte lohnend. Von diesen 90 Touren liegen ca. 50 im mittleren Schwierigkeitsgrad. Diese sind problemlos an 2 bis 3 Wochenenden abzuklettern. Das Rurtal wird deshalb die hervorragende Bedeutung als Kletter- und Erholungsgebiet verlieren."
"Ich habe für mich eine kleine Rechnung bezüglich des von mir in der Eifel ausgegebenen Geldes gemacht. Als regelmäßiger Kletterer verbringe ich ca. 40 Wochenenden in der Eifel. Berücksichtigt man dabei ein Abendessen (Samstagabend) und einmal Kaffeetrinken (Sonntagnachmittag) für zwei Personen, so kommt man auf ca. 3.000 DM pro Jahr."
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Willi Hönscheid, Bürgermeister von Nideggen:
"Einige wenige kommerzielle Anbieter haben es in den Jahren vor der vorläufigen Sicherstellung übertrieben. Das dies nicht wieder passieren darf, darüber sind sich alle einig."
"Die Verordnungswut stellt eine Ausgrenzung der naturverbundenen Sportarten dar. Verbote führen zur Abkehr von der Region, die dann nicht mehr interessant ist. Darurch wird nicht mehr sonder eher weniger für den Naturschutz erreicht."
"Es ist unumgänglich notwendig, Kompromisse zu suchen. Dabei müssen von allen Beteiligten die Extrempositionen aufgegeben werden."
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Pressemitteilung des LV NRW zur Veranstaltung am 28.04.98
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Die Angst der Gastronomie vor einem "Naturreservat"
(Artikel aus der DZ/DN)
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 02.05.98

In dem Artikel "Alpinisten wollen das Kletterverbot 'aushebeln'" (Dürener Zeitung, Nr. 85, Samstag, 11. April 1998 D; siehe oben), nahm der zuständige Dezernent, Justus Peters, zu den Anträgen auf Befreiung vom Kletterverbot Stellung. Der Dezernent wurde wie folgt zitiert:
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"... Solche Anträge könne nur stattgegeben werden, wenn das Kletterverbot eine "unbeabsichtigte Härte" darstelle oder das "überwiegende öffentliche Interesse" dies erfordere. Beides sei hier aber nicht der Fall. ..."


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Mit dem letzten Satz wurden die Anträge bereits vor Ablauf des Entscheidungsverfahrens öffentlich "entschieden". Eine Beeinflussung der Gremien, die an der Entscheidungsfindung beteiligt sind, war nicht auszuschließen. Als Reaktion darauf wurde gegen den Dezernenten eine Dienstaufsichtsbeschwerde angestrengt. Zusätzlich wurde die Oberkreisdirektion darum gebeten, "Herrn Justus Peters die Herrschaft über die Anträge zu entziehen".
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Die unter FUNDSACHEN abgedruckte Meldung in der Dürener Zeitung vom 02.05.98 stellt die Sache allerdings etwas anders dar.
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Im Reich von Uhu und Schwarzspecht
(Artikel aus der DZ/DN)
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Der Erholungswert des Waldes leidet
(Artikel aus der DZ)
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 05.05.98

Auf Anfrage bei der Unteren Landschaftsbehörde in Düren wurde mitgeteilt, daß die geplanten Ausbildungsveranstaltungen der Sektion am Effels durchgeführt werden können. Über die Anträge für Einzelpersonen gab es keine Auskunft. Die Bescheide werden in den nächsten Tagen zugestellt.
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Der Umweltbeirat hat mit Mehrheit beschlossen, den Effels ohne zahlenmäßige Beschränkung freizugeben. Wenn der Kreisausschuß zustimmt, kann am Effels wieder geklettert werden.
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Klettern nur im Effels?
(Artikel aus der DZ)
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Natur das größte Kapital
(Artikel aus der DN)
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 07.05.98

Kletterer, Kanuten und Mountainbiker stören die erholungssuchenden und zahlenden Besucher des Rurtals! Das 8000 Kletterer in NRW eine Marginalie sein sollen kann man denkenden Mitbürgern auch durch häufige Wiederholung dieses Schwachsinns nicht plausibel machen.
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Neben den Befreiungsanträgen der Sektionen für ihre Veranstaltungen sind 59 Einzelanträge bei der Unteren Landschaftsbehörde in Düren eingegangen.
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Vielen Dank für diese Unterstützung!
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Der Landschaftsbeirat sieht aber wegen des zu hohen Verwaltungsaufwandes nicht ein, diese Anträge einzelnen zu bearbeiten. Die Anträge sollen pauschal mit dem Effels abgespeißt werden. Dazu sagen wir NEIN. Legt gegen jeden Bescheid der anstatt der beantragten Felsen eine Erlaubnis für den Effels beinhaltet und gegen jeden abschlägigen Bescheid Widerspruch ein. Der Behörde muß gezeigt werden, daß sie sich nicht so billig aus der Affäre ziehen kann!
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Stellt weiterhin fleißig Anträge auf Befreiung. Aber nicht für den Effels, sondern für alle anderen Felsen im Rurtal!
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Kletterer sollen in die Effels-Felsen
(Artikel aus der DZ)
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Nur noch "tote Hose" in der Eifel
(Artikel aus der DZ)
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Vielleicht nicht ganz aktuell, aber doch sehr informativ: die Sichtweise des NABU
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Klettern ohne Grenzen?
(Artikel aus Naturschutz in NRW 2/98)
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 12.05.98

Heute gingen die ersten Befreiungsbescheide für Einzelpersonen ein. Alle Anträge, die den Effels beinhalten wurden für diese Felsgruppe positiv beschieden. Alle übrigen Anträge müssen nun vom Kreisausschuß, der am 19.05.98 tagt, entschieden werden bzw. müssen an die Bezierksregierung nach Köln zur Prüfung weitergeben werden.
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Mitarbeiter der Unteren Landschaftsbehörde teilten mit, daß weit mehr als die in der Presse veröffentlicheten 59 Einzelanträge eingegangen sind. Die genaue Zahl war nicht zu erfahren.
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Dem Petitionsausschuß des Landtags liegen im Moment schon über 10 Petitionen zu den Kletterfelsen im Rurtal vor. Weiter so!
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Kreisausschuß berät Klettern
(Artikel aus der DZ)
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Wo die Natur ist, da wird nicht geraucht
(Artikel aus der DZ)
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 20.05.98

Die Frist für die Einsendung der Einwände gegen die Verordnung zum NSG endet erst am 20.06.98. Die Angabe, die Frist würde am 20.05.98 ablaufen, war ein Fehler in der Offenlegungsanzeige.
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Ein Ranger in die Felsen
(Artikel aus der DZ/DN)
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 25.05.98

Der AKN hat in Zusammenarbeit mit dem Landesverband ein Argumentationspapier erarbeitet, das auf der Landesverbandstagung in Detmold an die Sektionen in NRW verteilt wurde. Die Sektionen, die Verbände, die IG-Klettern und der TV Die Naturfreunde sind nun ihrerseits aufgefordert Einwände gegen die Verordnung einzureichen.
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Allen Kletterern, die bis jetzt mangels Argumenten noch keine Einwände gegen die Verordnung und/oder keine Petitionen geschreiben haben, wird mit dem Argumentationspapier eine wichtige Hilfestellung gegeben.
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zum herunterladen:
Aufruf und Argumentesammlung des AKN (71 kB)
Argumentesammlung des AKN als 2-seitigen Flyer (27 kB)
Flyer zum Aufruf für Einwände, Petitionen und Befreiungsanträge (10 kB)
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Es liegt nun in der Hand JEDES einzelnen Kletterers, die LETZTE Chance zur Erhaltung des Klettergartens Nordeifel zu nutzen.

Also, nicht auf die Anderen setzen.
Jetzt ist JEDER gefordert!

Alpenverein ist sauer
(Artikel aus der DZ/DN)


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Burg Nideggen und Burgwand © Günter Kobiolka
Herweg (Quelle: Günter Kobiolka)
Auf der Burgwand
Trichterkante (Quelle: Günter Kobiolka)
An der Burgwand
Hochkoppel bei Untermaubach (Quelle: Günter Kobiolka)
Florian Schmitz
Feuchter in der Burgwand (Quelle: Günter Kobiolka)
Haken für Sandstein