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Deutscher Alpenverein DAV klettern

Dürener Zeitung, 25.05.2001



Roters: "Grenzen dürfen nicht überschritten werden"

Kreis Düren / Nideggen. Angetan war Jürgen Roters bei seiner ersten Visite von der Biologischen Station des Kreises Düren im alten Bahnhof Nideggen-Brück - nicht nur, weil er dieses Projekt mit einer kräftigen Finanzspritze mit auf die Beine gebracht hat.

Der Kölner Regierungspräsident wünscht sich, dass die Bio-Station ein Magnet wird, der Menschen für die Natur gewinnt. Dabei, so hofft Roters, wird auch die im Aufbau befindliche Dauer-Ausstellung helfen, die über Naturschutz im Rurtal informieren will, aber diesen Raum auch als Wirtschaftsfaktor darstellen möchte. Roters: "Diese Chancen sollte man unbedingt wahrnehmen."

Immer wichtiger werde es, so Jürgen Roters weiter, dass Naturschützer und -nutzer aufeinander zugehen, dass die Leute sinnvoll durch die Natur-Schönheiten gelenkt werden und dabei "lernen, dass es Grenzen gibt, die nicht überschritten werden dürfen".

Probleme beim Kanufahren auf der Rur und beim Klettern in den Buntsandsteinfelsen habe man "in bestimmtem Umfang schon ganz gut gelöst", lobte der RP. "In Abstimmung mit dem Kreis Düren und den betroffenen Kommunen müssen wir aber sehen, wo noch Verbesserungen nötig und möglich sind."

Für absolut nötig hält es Jürgen Roters zum Beispiel, dass das Klettern nur in geordneten Routen verläuft, damit auch die ganz seltenen, bedrohten Tier- und Pflanzenarten geschützt werden. "Wer Sport nachgeht, hat auch eine Verantwortung für die Natur!"

Oliver Krischer, Chef des Trägervereins der Bio-Station, der den RP zusammen mit Stationsleiterin Heidrun Düssel-Siebert begrüßt hatte, betonte, man wolle "die Natur erlebbar machen, dabei aber dafür sorgen, dass es dort keine Exzesse gibt". Dem pflichtet Jürgen Roters bei: "Wir müssen pfleglich mit der Natur umgehen, die in kleinen Schritten stirbt."

Sehr am Herzen liegt den Verantwortlichen momentan, die zeitweise Sperrung der Nideggener Burgwand für Kletterer auf das ganze Jahr auszudehnen, um bedrohte Arten dort nachhaltig schützen zu können. Das wird im Landschaftsplan Kreuzau-Nideggen geregelt.

Abschließend sah sich der Regierungspräsident noch im Bereich Hirzley um.



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Burg Nideggen und Burgwand © Günter Kobiolka
Herweg (Quelle: Günter Kobiolka)
Auf der Burgwand
Trichterkante (Quelle: Günter Kobiolka)
An der Burgwand
Hochkoppel bei Untermaubach (Quelle: Günter Kobiolka)
Florian Schmitz
Feuchter in der Burgwand (Quelle: Günter Kobiolka)
Haken für Sandstein