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Deutscher Alpenverein DAV klettern

Dürener Zeitung, Nr. 128, Freitag, 05. Juni 1998

Die Eifel auf die sanfte Tour...

Plan propagiert umweltverträgliche Nutzung

Nideggen. Mit einem Rahmenplan, der als bundesweites Modellvorhaben für eine umweltverträgliche Freizeitnutzung eintritt, will die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Düren einen Beitrag zur Lösung des Konflikts zwischen Naturschutz und Tourismus in der Nordeifel leisten. Ein Arbeitskreis unter Leitung von Landrat Manfred Lucas und Nideggens Bürgermeister Willi Hönscheid soll die Umsetzung des Konzeptes in die Hand nehmen.
Der Kreis Düren will mit seiner Idee neue Wege gehen. Das Konzepl zeigt Wege auf, die die Interessen der Nutzer und die Bedürfnisse der Tier und Pflanzenwelt in Einklang bringen. Gefördert wird das Projekl durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt.
Die Initiatoren gehen davon aus, daß allein in der Erhaltung der einzigartigen Natur und Landschaft des Rurtales auch die Zukunft des Tourismus liegt. Denn Umfragen bei Besuchern der Nordeifel haben ergeben, daß die Mehrzahl der Gäste (rund 70 Prozent) die Landschaft wegen des Naturerlebnisses schätzen. So müsse dieses Potential nachhaltig entwickelt werden, meint die Untere Landschaftbehörde, die bei ihrem Vorhaben mit der Wirtschaftsförderung des Kreises eng zusammenarbeitet.
Das Ziel sei die Förderung eines sanften Tourismus, heißt es in einer Pressemitteilung. Der bringe mittelfristig auch wirtschaftlichen Erfolg. So zeigt der Rahmenplan, der auf Freiwilligkeit basiert, eine Fülle von Maßnahmen auf, die geeignet sind, Nutzungskonflikte zu entschärfen. Konkret: Lenkungsmaßnahmen sollen sensible Bereiche der Natur schützen, zum andern Erholungsangebote dort gefördert werden, wo eine Beeinträchtigung der Natur nicht zu erwarten ist. Der Plan stellt auch klar, daß verschiedene Freizeitaktivitäten stellenweise eingeschränkt werden müßten, "damit die Einzigartigkeit des Rurtals erhalten bleibt". Anders als der Landschaftsplan oder die Schutzgebietsverordnung baut der Rahmenplan auf freiwillige Umsetzung und Kooperation mit den Gemeinden und weiteren betroffenen. Mit diesem Konzept, meint die Behörde, sei der erste Grundstein für die nachhaltige Entwicklung des mittleren Rurtals gelegt. (wts)

Bilduntertitel:
Im Einklang mit der Natur: Freizeitbetätigung und der Schutz der Umwelt müssen im Rurtal keine Gegensätze sein. Ein Konzept aus der Kreisverwaltung zeigt Möglichkeiten auf. (Foto: Walter Schmühl)



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Burg Nideggen und Burgwand © Günter Kobiolka
Herweg (Quelle: Günter Kobiolka)
Auf der Burgwand
Trichterkante (Quelle: Günter Kobiolka)
An der Burgwand
Hochkoppel bei Untermaubach (Quelle: Günter Kobiolka)
Florian Schmitz
Feuchter in der Burgwand (Quelle: Günter Kobiolka)
Haken für Sandstein